
Frauen in der Kunst im 21. Jahrhundert
Ein innovatives europäisches Kunstklima kann nur entstehen, wenn es ein besseres Gleichgewicht zwischen weiblichen und männlichen Künstlern gibt. Zeitgenössische Kunst über alltägliche, erkennbare, menschliche Themen, die das Leben widerspiegeln. Die bildende Künstlerin Carolina Wajon (1959) studierte zunächst Psychologie, wurde dann Lehrerin für Zeichnen und Malen, entwickelte ihre eigene Lehrmethode und unterrichtete sie 25 Jahre lang. Künstlerisch entwickelte sie sich zu einer autonomen bildenden Künstlerin. Als Frau wurde sie Mutter und Großmutter. Ihre visuelle Arbeit ist eine Entdeckungsreise, um mehr Einblick in das wirklich Wichtige im Leben zu gewinnen. Sie verwendet Themen, die jeden ansprechen können. Themen, die so offensichtlich sind, dass wir ihre Schönheit im hektischen Tempo der heutigen westlichen Gesellschaft oft übersehen. Ihre Kunst kann uns dazu bringen, uns selbst neu zu entdecken.




Ihre Kunst konzentriert sich auf gemeinsame Themen, in denen wir als Menschen einander erkennen können. Nicht-elitäre, nicht-kommerzielle, zugängliche Kunst. Kunst, die in Zeiten der Polarisierung verbinden kann. Malerei, die auf lebendige und interaktive Weise gezeigt wird. Der universelle, klassische Audioweg ist, die Kunstwerke in Stille zu erleben. Für den modernen Menschen mit einem Smartphone werden auch verschiedene Audiorouten entwickelt, die an das Alter oder den kulturellen Hintergrund angepasst sind. Wenn du also eine andere Sichtweise auf ein Thema als das Leben erleben möchtest, kannst du das problemlos tun. Sie verbinden Ihr eigenes Smartphone mit dem bestehenden WLAN-Netzwerk und wählen die Audioroute Ihrer Vorliebe. Und wo soll man das alles zeigen? Carolina Wajon stellt es sich in der entspannten Atmosphäre eines Landschaftsparks vor, in dem sich Architektur und Malerei auf natürliche Weise gegenseitig verstärken. Mehr sichtbare Frauen in der Kunst, wer würde das nicht wollen!?
Carolina Wajon war eine der Mitbegründerinnen der Werkvereniging Spade Ateliers im Jahr 2004. Eine Initiative, um die Atelierflächen erschwinglich zu halten, damit kreative Räume in der Stadt Nimwegen nicht zu sehr in den Händen des Handels geraten. Der Verein existiert weiterhin und verwaltet ein eigenes Gebäude. https://spadeateliers.com/



